Wehrmacht: Die Wacht am Rhein
Die deutsche Gegenoffensive in den Ardennen um die Jahreswende 1944/45, in der deutschen militärischen Nomenklatur als Unternehmen Wacht am Rhein bezeichnet, war eine der erfolgreichsten taktischen Operationen der Wehrmacht in der Endphase des Zweiten Weltkriegs. Die deutsche Führung wagte einen verzweifelten Versuch: die alliierten Linien zu durchtrennen, nach Antwerpen vorzustoßen und den Westen zu einem Separatfrieden zu zwingen. Höchste Geheimhaltung und dichter Winternebel, der die alliierte Luftwaffe am Boden hielt, ermöglichten eine völlige taktische Überraschung.
In der Anfangsphase durchbrachen massive Panzerkeile blitzschnell die amerikanische Verteidigung. Um Chaos zu stiften, infiltrierten deutsche, in US-Uniformen gekleidete Kommandotrupps das Hinterland der Alliierten, wo sie die Logistik sabotierten und Straßenschilder verdrehten. Der großangelegte Plan scheiterte jedoch bald an einer fundamentalen Schwäche: Den vordersten Einheiten fehlte es katastrophal an Treibstoff. Die Offensive verlor an entscheidenden Verkehrsknotenpunkten, insbesondere vor Bastogne, an Schwung. Dort leisteten die Amerikaner erbitterten Widerstand und verhinderten, dass die Deutschen die für das weitere Vorrücken zwingend benötigten Treibstoffdepots erbeuten konnten.
In dieser Phase waren die gepanzerten Fahrzeuge der Wehrmacht standardmäßig mit einem sandgelben Grundanstrich (RAL 7028 Dunkelgelb) versehen, auf den unregelmäßige Tarnflecken in Braun und Grün – RAL 8017 Rotbraun beziehungsweise RAL 6003 Olivgrün – aufgetragen werden konnten. Gegen Ende des Krieges kam es vor, dass einige Fahrzeugteile völlig unlackiert blieben und lediglich in ihrer roten Werksgrundierung (RAL 8012 Rotbraun) belassen wurden.
Sobald sich das Wetter besserte, erlangte die alliierte Luftwaffe die absolute Lufthoheit zurück. Sie zerschlug die überdehnten deutschen Nachschubkolonnen, was den Vormarsch der Panzerverbände endgültig stoppte. Diese gewaltige Schlacht erschöpfte die letzten operativen Reserven Deutschlands an der Westfront. Trotz des blitzartigen Anfangserfolgs der deutschen Truppen war der Untergang des Dritten Reiches unvermeidlich.
Passend für Modelle:
Flakpanzer 38(t) (Sd.Kfz. 140), Flakpanzer IV „Möbelwagen“ (Sd.Kfz. 161/3), Flakpanzer IV „Ostwind“ (Sd.Kfz. 161/3), Flakpanzer IV „Wirbelwind“ (Sd.Kfz. 161/4), Jagdpanzer 38(t) „Hetzer“ (Sd.Kfz. 138/2), Jagdpanzer IV (Sd.Kfz. 162), Jagdpanther (Sd.Kfz. 173), Jagdtiger (Sd.Kfz. 186), Panzerjäger Tiger (P) „Ferdinand / Elefant“ (Sd.Kfz. 184), Panzerjäger „Marder II“ (Sd.Kfz. 131), Panzerjäger „Marder III“ (Sd.Kfz. 138 / 139), Pz.Kpfw. VII „Löwe“, Pz.Kpfw. VIII „Maus“ (Sd.Kfz. 205), Pz.Kpfw. II Ausf. L „Luchs“ (Sd.Kfz. 123), Pz.Kpfw. III (Sd.Kfz. 141), Panzerjäger III/IV „Nashorn“ (Sd.Kfz. 164), Panzerwerfer 42 (Sd.Kfz. 4/1), Pz.Kpfw. VI Ausf. E „Tiger I“ (Sd.Kfz. 181), Pz.Kpfw. VI Ausf. B „Tiger II / Königstiger“ (Sd.Kfz. 182), Geschützwagen 38(t) „Grille“ (Sd.Kfz. 138/1), Geschützwagen III/IV „Hummel“ (Sd.Kfz. 165), Sd.Kfz. 7, Sd.Kfz. 9 „FAMO“, Sd.Kfz. 11, Geschützwagen II „Wespe“ (Sd.Kfz. 124), Sd.Kfz. 221, Sd.Kfz. 222, Sd.Kfz. 231, Sd.Kfz. 232, Sd.Kfz. 234, Sd.Kfz. 247, Sd.Kfz. 250, Sd.Kfz. 251, Schwerer Panzerspähwagen (8-Rad) (Sd.Kfz. 263), StuG III (Sd.Kfz. 142 / 142/1), Sturmpanzer IV „Brummbär“ (Sd.Kfz. 166), Sturmmörser „Sturmtiger“ usw.
- Produkttyp:
- Farbset
- Zustand:
- Neu
- Hersteller:
- Arcus
- Artikelnummer:
- E2095, A2095
- Herkunftsland:
- Ukraine
- Inhalt:
- 6 × 10 ml
- Finish:
- Halbglänzend
- Farbtyp:
- Emaille, Acryl
- Inhalt:
- Farbfläschchen (6 stk.), Karton
- Nationalität:
- Deutschland
- Epoche:
- Zweiter Weltkrieg (1939–1945)

